Landingpages für Healthcare Online Marketing

Eine ansprechende und vor allem informative Landing Page zählt zu den wichtigsten Faktoren für den Verbleib der Nutzer auf einer Seite, aber natürlich auch für das Ranking. Wer auf einer Landingpage nicht das findet, wonach er sucht, springt sofort wieder ab. Wir geben euch heute fünf “Therapien” für höhere Klickzahlen, speziell auch für Healthcare Marketing.

Wozu dient eine Landing Page?

Eine Landing Page ist eine Website, die ein ganz bestimmtes Thema in den Fokus der Aufmerksamkeit rückt. Im Healthcare Marketing geht es z. B. um ein spezielles Medikament, das man im Internet vorstellen möchte. Meistens gelangt man zur Landing Page über einen Klick auf eine Adword Anzeige oder ein anderes Online Werbemittel. Das Besondere an der Landingpage: Man will nicht nur informieren, sondern ganz konkret aktivieren. Das Ziel ist eine Conversion, also eine vorher exakt definierte Handlung des Users – wie etwa das Ausfüllen eines Formulars, um das Präparat zu bestellen.

Wie kriegt man kränkliche Landing Pages wieder gesund?

Jedes Mal, wenn auf eine Online Anzeige geklickt wird, kostet das dem Healthcare Unternehmen Geld. Man bezahlt also für jeden einzelnen User, der über eine Anzeige auf die Landing Page gelangt. Je länger daher der User auf der Website verweilt und je eher er eine Conversion durchführt, umso mehr hat sich die Investition in die Anzeige und in die Landing Page gelohnt. Wir verraten einige Tricks, um die Attraktivität der Landing Page zu steigern – und damit die Effektivität insgesamt.

1. Kontinuität schaffen

Die Landing Page sollte die in der Anzeige erweckten Erwartungen sofort aufgreifen. Ein Beispiel aus dem Healthcare Online Marketing: Wenn die Anzeige vermittelt, dass ein Präparat besonders schnell wirkt, wird die verlinkte Landing Page im Idealfall diese Botschaft fortsetzen und bestätigen. Außerdem sollten sich Design-Elemente und sprachliche Formulierungen aus der Anzeige auch auf der Zielseite wiederfinden. Damit der User vom ersten Augenblick an erkennt, dass Anzeige und Landing Page eine logische Einheit bilden. Dann sinkt die Absprungrate – und die Bereitschaft, sich mit den Inhalten zu beschäftigen, steigt.

2. Vertrauen herstellen

Bei Anzeigen handelt es sich um bezahlte Werbung. Jedem User ist das klar. Werbung wirkt dann überzeugend, wenn es ihr gelingt, eine Vertrauensbasis zu bilden. Ein Schritt in diese Richtung: Der Absender der Werbebotschaft wird eindeutig kommuniziert. Wenn man weiß, mit wem man es zu tun hat, ist man eher geneigt, sich mit einer Botschaft auseinanderzusetzen. Doch auch der Gesamtauftritt und der Textstil sind entscheidend. Dabei gelten für Healthcare Online Marketing besondere Maßstäbe. “Mit ‘Geiz ist Geil’ kommt man im Healthcare Marketing nicht weiter” erkärt mein Kollege Fite Kiemann, Geschäftsführer der Karlsruher Werbeagentur Schwarz & Bold. Hier geht es um die richtige Dosis aus Information und attraktiver, emotional ansprechender Gestaltung. Dafür braucht man das nötige Know-how – und das entsprechende Fingerspitzengefühl.

3. In der Kürze liegt die Wirkung

Es dauert nur wenige Sekunden, bis der User eine Entscheidung trifft: Bleibe ich auf der Seite oder nicht? Die wichtigsten Merkmale des beworbenen Produkts oder der angebotenen Leistung sollten daher sofort verstanden werden. Deshalb gilt: Knappe, kompakte Textbotschaften, z. B. in Form von Bulletpoints, sind besser geeignet als ein langer, beschreibender Fließtext. Je mehr Textmenge ein User lesen muss, bis er zum Kern des Themas durchdringt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er mit einem Klick die Landing Page wieder verlässt.

4. Je weniger Ablenkungen, desto weniger Absprünge

Jedes Element, das nichts mit dem Thema der Landing Page zu tun hat, gehört weg. Deshalb der Tipp: Verzichtet auf themenfremde Inhalte, Haupt- und Footernavigationen sowie Verlinkungen. Machen Sie es dem User so einfach wie möglich, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Ihre Produktbotschaft.

5. Die Handlung ist das Ziel

Ein Arbeitsprinzip bleibt immer gleich: Man definiert schon zu Beginn des Projekts, welche Handlung beim User erreicht werden soll. Aufgrund dieser Vorgaben muss jedes Seitenelement seinen Beitrag zur Zielerreichung leisten. Zusätzlich kann man mit so genannten Call to Action Elementen zur gewünschten Handlung motivieren. Für die anschließende Analyse bietet sich das Conversion Tracking an. Damit kann man erkennen, inwieweit es gelungen ist, User tatsächlich zu aktivieren.

Leave a Comment

You must be logged in to post a comment.

Back

© SEO-Bird.de | Online Marketing Blog. All rights reserved. Powered by WordPress.