Mythen aus der SEO Welt

SEO ist und bleibt wichtig. Wer auf lange Sicht gesehen erfolgreich sein will, der muss sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung und –marketing auseinandersetzen. Ob ihr dabei SEO selber betreibt oder eine erfahrene SEO-Agentur beauftragt, bleibt euch überlassen – je nachdem wie stark ihr euch in das Thema einarbeiten wollt.

t3n hat zum Thema „SEO-Mythen“ einen sehr interessanten Artikel verfasst, den ich gerne als Vorbild nehmen würde und meine Gedanken noch mit einfließen lassen möchte. Fünf der zehn Mythen von t3n möchte ich aufgreifen und euch zeigen, dass diese Mythen nicht der Wahrheit entsprechen.

1.    „Platz 1? Da müssen wir auf jeden Fall hin“

Nein. Es ist natürlich von Vorteil auf der ersten Seite der Suchergebnisse zu erscheinen, da der zweiten Seite von Usern wenig Beachtung geschenkt wird.
Und natürlich ist die Pole Position in den SERPs sensationell – das muss aber nicht zwingend sein.  Wer mit weiteren Informationen wie einem Autorenbild erscheint, hat ebenfalls gute Klickchancen – auch auf Platz neun.

2.    „Inhalte? Viele Links sind wichtiger“

Es stimmt, dass viele externe Verlinkungen von Vorteil sind. Allerdings ist Google mittlerweile soweit, dass auch Inhalte bewertet werden.
Wen wundert das auch: Content Marketing ist das Buzz Word 2013. Und auch Google straft durch die Panda Updates mittlerweile schlechte Inhalte ab. Da ist es klar, dass qualitativ hochwertige Inhalte extrem wichtig geworden sind und auch immer wichtiger werden. Und das ist auch gut so. Spamfreie SERPs sind und müssen das Ziel von Google sein!

Natürlich darf man nicht vergessen, dass Linkbuilding immer noch ein wichtiger Bestandteil für SEO ist. Allerdings müssen Links natürlich und nachhaltig aufgebaut werden, um langfristig erfolgreich ranken zu können. Von vielen Links auf einmal, die die Seite hochpushen, ist absolut abzuraten.

3.    „SEO ist benutzerunfreundlich“

Ein absoluter Mythos. Nutzerfreundlichkeit und Suchmaschinenfreundlichkeit schließen sich keinesfalls aus.
Die Struktur einer Seite beispielsweise sollte sowohl nutzerfreundlich als auch suchmaschinenfreundlich sein, denn wenn schon ein Mensch nicht durchblickt, wie soll der Bot das dann schaffen?
Und wer liest gerne einen Text, der nur darauf ausgerichtet ist Keywords unterzubringen und eigentlich keinen nützlichen Inhalt hat? Genau: Keiner! Was bringt es auch dem Nutzer, nicht die Ergebnisse geliefert zu bekommen, nach denen er gesucht hat? Zum Glück ist Google da mittlerweile so weit guten und schlechten Content auseinanderzuhalten und schlechte Inhalte abzuranken. Das steigert dann natürlich auch die Absprungrate einer Domain.

4.    „Keywords in den Meta Tags sind ein ausschlaggebender Punkt für das Ranking“

Für das Ranking einer Seite sind viele Faktoren wie Backlinknetzwerk und Content verantwortlich. Meta Tags allerdings spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle, sind aber nicht zu unterschätzen. Ergebnisse in den SERPs mit einer ausführlichen und detaillierten Beschreibung werden öfter angeklickt als Ergebnisse ohne Beschreibung oder mit Kauderwelsch. Dabei dürfen im Title und der Description ein bis zwei wichtige Keywords fallen. Aber bitte darauf achten, dass der Text nicht komplett nach „Hallo ich betreibe SEO und knalle hier alle relevanten Keywords in Title und Description rein“ klingt.
Denn das sieht weder für Mensch noch für Maschine vertrauenswürdig aus.

5.    „SEO ist tot“

Diese Aussage hat man in letzter Zeit hier und da in einigen Blogs lesen können. Das ist natürlich absoluter Quatsch. Warum auch? Ist das Internet bald kaputt? Gibt es keine Webseiten mehr? Nein, SEO lebt und ist meines Erachtens so lebendig wie nie zuvor. Neue Updates und Richtlinien von Google machen es den SEOs nicht leichter. Wirklich gute Links zu bekommen wird immer schwerer.  Man muss sich kontinuierlich anpassen und lernt immer wieder etwas Neues und Spannendes dazu. Aber ist es nicht genau das, was SEO so lebendig und interessant macht? Dieser ständige Wandel? Meiner Meinung nach auf jeden Fall.

Ein weiterer Vorteil dieser stetigen Verbesserung von Google und dem Wandel in der SEO Branche: das Feld von SEO Blackhats und schlechten SEO-Agenturen, die mit „Platz 1 in 10 Minuten“ oder  Verzeichnissen und unnatürlich hohen Anzahlen an Verlinkungen werben, wird stark ausgedünnt. UND immer mehr Spamseiten fallen aus den Top100 der SERPs heraus – ein ganz klarer Schritt in die richtige Richtung.

Welcher Ansicht seid ihr? Ich bin gespannt auf eure Einschätzungen.

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